»tim« mit neuem Markenerscheinungsbild von Jennifer Gallen

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15.07.10 I SS10 I Wettbewerbspräsentation, Preisverleihung

»tim« mit neuem Markenerscheinungsbild von Jennifer Gallen

Wettbewerbspräsentation für das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim)

15.07.10 I SS10 I Wettbewerbspräsentation, Preisverleihung I tim Augsburg Fachklasse Identität und Marke
4. + 6. Semester

»tim« mit neuem Markenerscheinungsbild von Jennifer Gallen
Wettbewerbspräsentation für das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim)

Nachdem sich 14 Studierende der Fachklasse Identität und Marke im Rahmen des Semesterprojektes »Einmal Textiler, immer Textiler!« intensiv mit dem Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) beschäftigt hatten, um Konzepte für einen neuen und differenzierenden Markenauftritt des überregional bekannten Hauses zu entwickeln, konnten sie die Ergebnisse ihrer Arbeit am 15. Juli 2010 im »tim« einer siebenköpfigen Wettbewerbsjury vorstellen.

Die Aufgabe des kursinternen Wettbewerbs bestand darin, ein neues Identifikationselement (Wortmarke, Wort-Bild-Marke) sowie eine eigenständige visuelle Sprache zu konzipieren und diese anhand von exemplarischen Anwendungen auf ausgewählten Kommunikationsmitteln zu präsentieren.

Die Jury, bestehend aus Dr. Karl Borromäus Murr (Museumsleiter tim), Robert Allmann (tim), Barbara Kolb (tim), Christina Schmitt (tim), Sabine Reinhard (Klassik Radio AG), Jürgen Hefele (Kommunikationsdesigner) und Prof. Stefan Bufler (Hochschule Augsburg) hatte keine einfache Aufgabe, aus den vielen qualitätvollen Arbeiten einen Gewinner zu ermitteln.

Nach den Einzelpräsentationen und der Jurysitzung stand das Ergebnis des Wettbewerbs schließlich fest.

Jennifer Gallen (22) konnte das Rennen für sich entscheiden. Ihr Konzept einer visuellen Sprache, in der der »Herzschlag der Textilmaschinen« den Takt angibt, überzeugte die Jury.

Jenny Gallen zur Herleitung des Entwurfs: »Wenn man im »tim« an der Maschinenführung teilnimmt, kann man erleben, wie die Textilgeschichte und das Industriegebäude zum Leben erweckt werden. Ich wollte den Herzschlag der Maschinen sichtbar machen und gleichzeitig einen Bezug zu Textilien herstellen.«

Die Inspiration für die grafische Umsetzung des Konzeptes lieferte ihr der Wendekamm eines Kinderwebrahmens, an den sie sich erinnerte.

»Der Takt, der sich durch die unterschiedliche Länge der Litzen im Wendekamm ergibt, kombiniert mit den feinen, lebendigen Fäden des Harnisches bilden die zentralen Gestaltungselemente. Die Wort-Bild-Marke ist daraus abgeleitet.«

Alle Gestaltungselemente lassen sich flexibel einsetzen und an das jeweilige Medium anpassen.

Die Preisträgerin durfte sich über den ersten Preis in Höhe von 1.000,- Euro zuzüglich eines Nutzungshonorars von ebenfalls 1.000,- Euro freuen. Weitere Projekthonorarzahlungen gingen als Drittmittel an die Hochschule Augsburg.

Neben Jennifer Gallen wurden die Arbeiten von Sascha Herrmann, Matthias Baumann und Natascha Heller besonders gewürdigt.

Aber auch allen anderen Projektteilnehmern dankte Museumsleiter Dr. Murr für die »tolle und kreative Zusammenarbeit sowie die vielen inspirierenden Ideen«. Er würdigte zudem den Beitrag der Hochschule zur weiteren Profilierung des »tim«:
»Wir freuen uns darauf, im kommenden Januar mit dem neuen Erscheinungsbild ins zweite Jahr zu starten.«

Projektteilnehmer

Matthias Baumann | Linda Baumer | Jens Börner | Jennifer Gallen |
Eva Gräbeldinger | Sascha Herrmann | Sabine Hibler | Melanie Kolonko |
Bettina Leeb | Felix Reichle | Natascha Heller | Wilhelm Marias |
Franziska Mayr | Joscha Radaj

Projektleitung

Prof. Stefan Bufler
 

Presse

Augsburger Allgemeine vom 03.09.2010
Augsburg Extra vom 08.09.2010 (PDF)
Stadtzeitung vom 08.09.2010 (PDF)

Informationsdienst Wissenschaft:
http://idw-online.de/pages/de/news385111

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