Worum es geht

Über Design lässt sich streiten.

Das liegt zum einen sicher an der Unschärfe des Designbegriffs, andererseits aber auch daran, dass Design uns persönlich berühren und sogar gesellschaftliche Auswirkungen haben kann. Design kann in den Dienst einer guten oder einer schlechten Sache gestellt werden. Alles eine Frage der Perspektive. Mit Sicherheit kann jedoch festgestellt werden: Gutes Design ist weder beliebig noch neutral.

Als Designer bin ich also gezwungen, Position zu beziehen und das eigene Tun und Handeln stets zu hinterfragen.

Doch woran soll ich mich orientieren? Gibt es »Fixsterne«, die mir den Weg weisen? Welche Tätigkeitsfelder eröffnen sich dem Designer in der Zukunft? Welche Rolle kann und soll er heute und morgen spielen?

Für die Auseinandersetzung mit diesen und ähnlichen Fragen gibt es an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Augsburg seit dem Sommersemester 2006 das offene Diskussionsforum »design matters«. Zu den meist abendlichen Treffen des »Debattierclubs« sind alle Mitglieder der Fakultät eingeladen.

Ausgangspunkt für die Diskussionen ist stets ein Text zu aktuellen oder grundsätzlichen Fragen des Designs, der im Vorfeld der Veranstaltung fakultätsintern zugänglich gemacht wird.

Nachdem die wichtigen designkritischen Diskurse heute meist internationale Beachtung und Resonanz finden, werden auch die Diskussionsrunden von »design matters« regelmäßig in englischer Sprache durchgeführt.

Unter dem Label »design matters extra« finden außerdem in unregelmäßigen Abständen Gastvorträge und Podiumsdiskussionen statt, die den intern geführten Diskurs ergänzen und nach außen öffnen. In der Regel sind dies deutschsprachige Veranstaltungen.

Die von Prof. Stefan Bufler initiierte Veranstaltungsreihe ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Hochschullebens geworden und trägt im eingangs erwähnten Sinne zu einer lebendigen »Streitkultur« bei.

Come and join the debate!

Presse

Artikel der Augsburger Allgemeinen (PDF)

Bildergalerie

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